00:00:00: Wenn du wissen möchtest, wie du dich auf schwierige Situationen im Unternehmen welchen Kontext vorbereitet ist.
00:00:07: Beispielsweise wie ein Kündigungsgespräch und zwar nicht nur fachlich sondern auch mental.
00:00:13: Dann ist diese Falt genau das Richtige für dich!
00:00:16: Und damit ganz herzlich willkommen zu der Jobs Recruiting Show dem Schweizer HR-Podcast für innovativen Recruits und kreatives Employee Branding.
00:00:25: In der heutigen Folge geht es um etwas, das im Spitzesport schon seit Jahrzehnten ging und gab ist.
00:00:33: Im unternehmerischen Kontext wird aber ganz selten umgesetzt.
00:00:36: Und zwar um mentale Vorbereitung oder eben mentales Training.
00:00:42: Genau über dieses Thema rede ich heute mit Hannah Heinz.
00:00:46: Sie ist einerseits Head of HR und andererseits auch Spitzensportlerin.
00:00:54: ganz viele wertvolle Tipps teilen, wie man sich eben genau aufsetzend schwierige Situationen vorbereitet.
00:01:01: Und jetzt wünsche ich dir ganz viel Spaß und vor allem ganz gute Erkenntnisse im ersten Teil mit der Hanna Heinz!
00:01:08: Mein heutiger Gast verbindet die langjährige Erfahrung als Haarführungskraft mit ihrer Leidenschaft für den Leistungs-Sport und ihrer Expertise als Mentaltrainerin.
00:01:20: In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich mit Fragen wie Menschen oder Organisationen auch unter Druck, leistungsfähig und langfristig erfolgreich bleiben.
00:01:30: Und genau darüber möchte ich heute mit dir sprechen!
00:01:33: Ganz herzlich willkommen im Podcast Hanna
00:01:36: Heinz.
00:01:38: Hallo Raphael Ich freue mich sehr hier zu sein und über meine Themen mit dir ein bisschen sprechen zu können.
00:01:45: Hanna zum Einstieg.
00:01:48: Erzähl uns doch mal wer bist du?
00:01:50: Was machst Du aktuell beruflich?
00:01:54: Also ich bin aktuell Head of HR bei einem mittelständischen Industriekonzern mit ca.
00:01:59: dreihundert Mitarbeitenden und gleichzeitig bin ich noch selbständig eben als Speakerin, Trainerin und Mentaltrainerin unterwegs um die Welten zu vereinen.
00:02:11: aus dem Leistungssport mentales Training, mentale Performance mit der Unternehmenswelt war ich einfach in der letzten Zeit oder überhaupt in meiner ganzen Karriere festgestellt habe wie viele Parallelen es da gibt.
00:02:25: Du hast es bereits angesprochen.
00:02:26: Du bist Head of HR, Mental-Trainerin und Leistungssportlerin im Westen Reiten.
00:02:35: Wenn ich das so richtig verstanden habe... Was bringen diese drei Welten zusammen?
00:02:41: Oder wie haben die drei Welte zusammengefunden?
00:02:46: Ich würde sagen relativ natürlich.
00:02:49: Das heißt meine Karriere hat Im HR gestartet, also Studium ganz klassisch.
00:02:55: Dann bin ich im HR gestartet mit einem Werkstudenten-Shop und dann hat sich das Ganze verantwortungstechnisch einfach immer hoch bewegt.
00:03:02: aber ich habe hier schon immer auch eben mit Menschen, System, Strukturen, Prozessen und Organisation gearbeitet Und gleichzeitig bin ich Leistungssportlerin in Westernreiten.
00:03:12: Das bedeutet... Ich hab einen Pferd mit dem ich gemeinsam meinen Sport betreibe und der ist schon seit über siebzehn Jahren jetzt im Turniersport Und das hat sich natürlich auch über die Zeit einfach nach oben bewegt, immer weiter bis zu bayerische Meisterschaften, deutsche Meisterschaffende, Europameisterschaftene.
00:03:30: Soweit wie es halt auf dem europäischen Kontinent geht.
00:03:33: und da habe ich dann einfach schnell gemerkt Nur den Körper trainieren, sowohl vom Pferd als auch von mir.
00:03:41: Das reicht nicht!
00:03:42: Also ich muss meinen Kopf mittrainieren damit ich dann am Ende die Leistung wirklich in den Wettkampfsituationen abrufen kann eben in diesen Drucksituationen.
00:03:50: und irgendwann habe Ich mir gedacht Warum sehe ich das eigentlich in den Organisationen?
00:03:55: In denen ich arbeite oder mit denen ich arbeite nicht?
00:03:58: da ist auch wahnsinnig viel Druck ganz viele Transformationes passiert so wahnsinnlich viel und es wird auch immer Leistungen gefordert und die Menschen möchten hier auch leisten.
00:04:06: aber Es fehlt eben so ein bisschen diese Praxis, nahe herangehensweise zu sagen okay.
00:04:13: Aber ich muss auch meinen Kopf mit trainieren damit ich in dieser Welt überhaupt bestehen kann.
00:04:17: und das hat sich für mich nicht erschlossen.
00:04:19: warum im einen Bereich so selbstverständlich und in dem anderen wird zwar gefordert aber nicht gefördert?
00:04:25: und das war dann der Punkt wo ich gesagt habe ok dass ist auch meine Möglichkeit meine beiden Realitäten miteinander zu vereinen.
00:04:33: Ich glaube, das ist immer eine extrem spannende Sicht, die du jetzt auch mitbringst aus dem Leistungssport.
00:04:40: Weil man extrem viel davon lernen kann für das Anführungs- und Schlussdachnormale Leben oder das Berufsleben.
00:04:49: Welche Erfahrungen haben dich besonders geprägt?
00:04:52: Auch bezüglich deiner Sicht auf Führungleistung und Menschen im Berufsleben was du vom Leistungsport mitnehmen konntest?
00:05:04: Ich glaube, was mich am meisten geprägt hat ist, dass Leistung nicht linear ist.
00:05:09: Also es ist nicht so, wenn nur weil ich jetzt viel trainiere, dass das automatisch das Ergebnis bringt, was ich möchte sondern es geht eben genau darum zu sehen okay, es gibt viele Wege dahin und ich muss aber meinen eigenen Weg dazu finden und dafür muss ich eben Routinen bilden, Dinge ausprobieren um dann mich am Ende immer anhand meines eigenen Könnens, meines Prozesses zu verbessern und nicht im Vergleich mit anderen.
00:05:37: Zwangsläufig ist das am Ende in der Ergebnis-Tabelle natürlich so aber das sollte nicht der einzige Fokus sein weil dann geht es meistens schief.
00:05:47: Sehr schön!
00:05:49: Wir haben schon jetzt beim Einstieg viel über Mentaltraining oder Gewichtigkeit von einer guten Einstellung geredet.
00:05:58: um was bedient?
00:05:59: bedeutet für dich konkret mentale Performance überhaupt?
00:06:05: Also, für mich bedeutet mentale performance die Fähigkeit meinen eigenen Zustand also mein Fokus meine Emotion und meine Energie gezielt zu steuern.
00:06:16: Das heißt ich kann das unabhängig davon wie viel Druck jetzt von außen kommt einschätzen und dann auch damit arbeiten.
00:06:25: Nicht nur dieses ich muss jetzt positiv denken, sondern ich weiß auch wirklich was muss ich im einzelnen Schritt für Schritt dafür tun um dann dahin zu kommen wo ich möchte an mein Ziel und das eben in jeglicher Situation.
00:06:41: Jetzt hast du es bereits angesprochen eben die das mentale wird im Spitzensport ja seit Jahren Jahrzehnten trainiert.
00:06:48: da gibt's auch ganz viele Beispiele wo dann vielleicht die mentale einstellen dazu führt dass Leute schlechter spielen oder vielleicht die Ergebnisse produzieren, als sie eigentlich können.
00:07:01: Im Unternehmentum wird das aber total vernachlässigt.
00:07:04: Was denkst du?
00:07:05: Warum ist es so?
00:07:09: Ich glaube im Sport ist das Ergebnis mit der Leistung sehr nah gekoppelt.
00:07:16: Das heißt, der Sportler bringt die Leistungen und das Ergebnis ist ja mittlerweile meistens schon in einem Live-Feed oder auf irgendeiner Leinwand direkt zu sehen.
00:07:24: – Ranking im Laufen, wie schnell ist man gelaufen?
00:07:30: Wie viel ist das im Vergleich zu den anderen Werten.
00:07:33: Wie hoch ist mein gesprungen und wie weit ist mein Gesprung?
00:07:35: Wie gut bin ich geritten?
00:07:37: Ist meistens direkt verfügbar oder mit einem Delay von ein paar Minuten?
00:07:41: Im Business ist es so dass die Ergebnisse ja ganz oft erst Wochen oder Monate manchmal leider sogar Jahre später erst zum Tragen kommen Und... Das macht es natürlich dann für uns Menschen so schwer greifbar das zu verbinden und zu sagen, okay, habe ich das jetzt gut gemacht?
00:07:59: Nicht gut gemacht.
00:08:04: Wie hängt das quasi zusammen?
00:08:05: Und deswegen ist es natürlich auch schwieriger zu sagen die mentale Performance ist mit ein Erfolgsfaktor wenn nicht sofort sagen kann und morgen hab' ich den Return on Invest dafür.
00:08:18: Ja, steh!
00:08:20: Zumindest gegen's mir früher so wahrscheinlich vielen anderen auch, die dachten ja, mentale Stärke das sei angeboren.
00:08:27: du hast bei uns zumindest im Vorgespräch gesagt, dass sei aber trainierbar.
00:08:31: Du hast dich selbst damit auseinandergesetzt.
00:08:36: Wie meinst du das?
00:08:37: Kann man das trainieren?
00:08:41: Also ganz grundsätzlich ist ja fast jede Fähigkeit trainierba und somit auch die mentale Stärke.
00:08:48: Es gibt natürlich Menschen, die haben von Haus aus einfach mehr Resilienz, können besser mit Druck umgehen.
00:08:55: Sei es jetzt aus dem Elternhaus gesellschaftlich gesehen, da gibt es ja ganz viele Faktoren die das beeinflusst.
00:09:00: Nichtsdestotrotz bin ich ja nicht darauf festgenagelt was mir mal mitgegeben worden ist sondern das kann ich ja dann anpassen verändern.
00:09:08: dass ist ja unsere große Fähigkeit als Mensch dass wir uns anpassen können und das ist deswegen auch die mentale Stärke trainierbar.
00:09:15: das heißt Ich kann durch Routinen durch Prozesse durch Atemübungen durch viele andere Übungen Simulationen von gewissen Zukunftsszenarien, kann ich mich ja darauf einstellen.
00:09:32: Das heißt das ist trainierbar.
00:09:33: Messbar ist das Ganze natürlich dann auch indem ich Reaktionsgeschwindigkeiten messe, in dem ich Herzratenmesse den Puls... Also da kann ich ja auch wenn ich möchte in das messen sehr stark einsteigen dass es aber auch unterschiedlich je nach Person wer das mehr nach Gefühl macht und wer da wirklich Daten dafür braucht.
00:09:52: Und deswegen sage ich, mentale Stärke ist definitiv trainierbar und somit eben auch übertragbar aus dem Sport.
00:10:00: Da gibt es schon ganz viele, da gibt das auch Sportwissenschaftler, viele Studien und die Übungen sind vielleicht dann nicht eins zu eins übertragebar.
00:10:08: wenn es jetzt wirklich um die genaue Sportart geht wie genau schieße ich jetzt den Pfeil von beim Bogen-Schießen ins Ziel oder wie schaffe ich's weiterzuspringen unter dem ganzen Druck?
00:10:20: Aber die Technik dahinter, die ist natürlich übertragbar.
00:10:23: Man muss dann einfach nur mal diese Transferarbeit leisten.
00:10:25: so wo habe ich die Drucksituation in meinem Berufsleben und was davon kann nicht gebrauchen?
00:10:32: Schöne Brücke, die du bereits beschlagen hast.
00:10:34: wenn du jetzt auf das Berufsleben schaust insbesondere vielleicht in der Haarwelt oder auch im Führungsalltag Wo siehst Du solche in Anführungskunstfluss gleiche Wettkampfsituationen auf die man sich vorbereiten kann?
00:10:48: mental
00:10:52: Das kommt natürlich auch wieder ein bisschen auf die Personen selbst drauf an und auch auf den Job, aber ganz grundsätzlich eigentlich jede Situation in der man beobachtet wird.
00:11:03: In der Leistung auf einen bestimmten Punkt gefordert wird wo man nicht so eine gewisse Varianz drin hat zu sagen ja ob ich jetzt früher oder später liefer das ist eigentlich egal und mir schaut auch keiner zu.
00:11:14: das heißt wirklich dieses beobachtete Ich muss zu einem gewissen Zeitpunkt in einer gewissen Qualität liefern.
00:11:20: Das erzeugt eigentlich immer Druck und das kann zum Beispiel ein Bewerbungsgespräch sein, aber auch beide Seiten also bewerbender und auch die Firma oder Organisation selbst dann schwierige Mitarbeiter Gespräche auch wieder für beide Seiten.
00:11:33: ehrlicherweise Trennungsgesprüche Feedback-Gespräche an sich allein auch schon Präsentationen Salespitchs im Vertrieb.
00:11:42: Also es gibt unendlich viele Beispiele.
00:11:44: ehrlicherweise.
00:11:47: Nehmen wir ein Beispiel, das du gerade genannt hast.
00:11:50: Ein Kündigungs- oder ein Trennungsgespräch?
00:11:52: Wie würde eine mentale Vorbereitung auf eine solche Situation konkret aussehen?
00:11:59: Also ganz grundsätzlich würde ich demjenigen raten oder mache auch selbst bei mir in meiner Berufsrealität Ich bereite das Ganze vor, ich strukturiere das.
00:12:12: Das heißt, ich schaue wirklich was sind die Fakten?
00:12:15: Was muss in Inhalt dieses Gespräch sein?
00:12:17: Wer ist der Teilnehmer?
00:12:19: Das breite ich ganz gut auf.
00:12:21: Hab auch da gewisse Blöcke.
00:12:24: Bereitet es mit allen Teilnehmenden entsprechend vor dass jeder auch abgeholt ist und wenn es dann an das Gespräch selber geht auch den Kalenderblocken, also Fokusblöcke.
00:12:34: Nicht einen Termin bis kurz vorher setzen sondern wirklich schon vorher.
00:12:37: dass man sich dann entsprechend in die richtige Stimmung klingt jetzt ein bisschen blöd.
00:12:43: aber das man einfach in das Mainz hat kommt zu sagen okay ich habe dieses schwierige Gespräch Ich muss klar in der Sache kommunizieren und es werden aber Emotionen im Raum stehen Und ich darf nicht in dieses Muster fallen die ja so einen Tröster-Modus machen möchte und da irgendwie versuche, einfach das dann zu verbessern für irgendwer.
00:13:05: Aber es verbessert in dem Moment nicht.
00:13:07: Es muss klar sein dieses Gespräch ist nicht schön.
00:13:10: man kann es nur versuchen so menschlich wie möglich zu führen ohne aber im Prinzip irgendwas zu verschlimmen.
00:13:17: bessern wenn man dann immer nur sagt ja tut mir erleiht und verstehe ich und ich weiß gar nicht woher das kommt.
00:13:22: nein die Entscheidung hat Die wurde getroffen, deswegen jeder der da in dem Gespräch teilnimmt weiß warum.
00:13:29: Und da muss man einfach dann eine klare Struktur haben und das Ganze für sich vielleicht auch vorher mental ein paar Mal durchgehen, sich auch auf verschiedene Szenarien einstellen bei Menschen reagieren unterschiedlich.
00:13:39: Das heißt einfach schon mal damit vertraut machen wie viele starke Emotionen kommen können.
00:13:44: ja was könnte auch schlimmstenfalls wirklich passieren?
00:13:48: Einfach dass man das im Kopf schonmal durchgespielt hat.
00:13:50: weil sollte diese Situation dann eintreten sagt der Kopf, das kommt mehr irgendwo bekannt vor und man ist nicht völlig in so einer Schockstarre und überfordert mit dem was gerade vor einem liegt.
00:14:02: Gerade solche Situationen sind ja dann manchmal auch geprägt von Nervosität insbesondere wenn man beispielsweise ein Kündigungsgespräch noch nicht umsehligermal geführt hat.
00:14:13: wie geht man damit um oder wie schafft man es dass eben diese Nervosität einem nicht blockiert?
00:14:21: Ich würde grundsätzlich da mit Fokusübungen ansetzen um schon vorher immer mal zu trainieren, dass man seinen Fokus setzen kann.
00:14:31: Das heißt setze ich meinen Fokus bewusst im Außen oder setz dich den bewusst im Innen?
00:14:36: Was spüre ich eigentlich gerade und wo bin ich mit meiner Konzentration?
00:14:40: Das braucht ehrlicherweise ein bisschen Übung.
00:14:42: das heißt wenn man jetzt das erste Mal vor dem Trennungsgespräch sitzt und sagt ja jetzt okay ich habe noch drei Minuten jetzt trainiere ich mein Fokus dann wird also hilft.
00:14:51: wahrscheinlich aber würde jetzt nicht das beste Ergebnis erzählen, auch da gilt wie einen Muskel trainieren.
00:14:56: Je öfter je mehr man wiederholt desto besser klappt es und desto schneller.
00:15:00: Würde ich jetzt so ad hoc würd' ich sagen vorher nochmal kurz Zeit nehmen ein bisschen atmen box breathing oder andere Atemtechniken tiefe Atemzüge ein-und aus um wirklich eben hier und jetzt anzukommen und sich dann klar darauf fokussieren.
00:15:15: was ist das Ziel?
00:15:16: Und was kann Ich jetzt gerade beeinflussen?
00:15:19: weil ganz ganz viele versuchen alle möglichen äußeren Umstände zu beeinflussen, was sie aber de facto nicht können.
00:15:26: Und daher kommt dann auch diese Nervosität und sich wirklich nochmal bewusst zu machen, was ist mein Ziel?
00:15:31: Was ist meine Aufgabe?
00:15:32: Und was kann ich beeinflussend um wirklich bei sich selbst zu bleiben und auch da in dem Fokus?
00:15:38: Wie gesagt wenn man es vorher trainiert, kann man vielleicht sogar bei sich Triggerpunkte setzen.
00:15:42: Das heißt das ganze verbinden.
00:15:44: Wenn man sich zum Beispiel dann irgendwie am Handgelenk antippt oder sowas und wenn man das öfter übt, dann reicht irgendwann sich nur an diesem Handgelenke anzutippen.
00:15:52: Und man fokussiert sich wieder auf sich selbst ohne dass man die ganze Routine machen muss.
00:15:56: So was kann in solchen Gesprächen tatsächlich helfen?
00:15:59: also wenn man diesen Anker schon gesetzt hat und man merkt in dem Gespräch es wird sehr schwierig ich drifte ab Es wird mir gerade zu viel Dann muss man den Ankerpunkt nur drücken und man fokusiert sich Automatischer, ohne dass man neunzig Sekunden atmen muss.
00:16:12: Was ja oftmals in dem Gespräch vielleicht gar nicht so sehr möglich ist!
00:16:17: Du hast in unserem Vorgespräch eine sehr inspirierende Geschichte erzählt aus deinem Sportleben wo du in einem Jahr in einem Final warst und da verloren hast und dann ein Jahr später warst du wieder im selben Final und hast ihn gewonnen.
00:16:35: Nimm uns doch mal mit auf die Reise.
00:16:37: was war das für einen Event?
00:16:42: Genau, also das war tatsächlich die Rising Star Championship.
00:16:47: Das war eine Kategorie auf Europameisterschaftsniveau und man musste sich über zwei Vorläufe, die auch an unterschiedlichen Wochen stattgefunden haben qualifizieren.
00:16:57: Das habe ich sogar mit nur einem Vorlauf geschafft den ich gewonnen habe und am zweiten musste ich gar nicht mehr teilnehmen bin dann ins Finale angereist mit einer ganz guten Ausgangsposition Und bin dann in diese Prüfung reingeritten bzw.
00:17:12: die Prüfungen bestand auch noch aus drei verschiedenen Teilen und die ersten zwei liefen sehr, sehr gut und der letzte Teil erst mal ja und dann leider nicht mehr.
00:17:22: Hier war es einfach wirklich der Punkt.
00:17:24: Ich habe mit meinem Pferd das zusammen gemacht und das war auch unsere beste Disziplin also die in die ich natürlich am meisten Hoffnung gelegt habe und ich hab's aber in dem Moment einfach nicht geschafft diesen ganzen Druck von außen.
00:17:36: Mein eigenen Erwartungsdruck, dann die Beobachtung der Livestream das irgendwie alles auszublenden und mich nur auf die Aufgabe mit meinem Pferd zu konzentrieren.
00:17:45: Also generell Pferde sind natürlich sehr sensibel für diese ganzen Ausgangslangen und mein Pferden nochmal besonders.
00:17:51: also der ist auch sehr stark sonst am Außen orientiert lässt sich da leicht beeinflussen und wenn ich dann eben auch nicht bei uns bin oder bei mir Dann wird es schwierig und dann wurde der Druck einfach zu groß.
00:18:03: Und wenn für ihn der Druck zu groß wird, hat er ein bisschen einen Haken geschlagen, ein bisschen gebockt.
00:18:09: Das war dann in dem Moment war mir klar okay, also alle Chancen.
00:18:15: passehe ich bin Letzte weil damit bin ich einfach so einen großen Fehler das kann nicht mehr gut machen.
00:18:20: Und dann musste ich natürlich noch weiter reiten.
00:18:23: Also das war tatsächlich auch eine harte Lektion zu wissen quasi mein Favoritenstatus verspielt und bin jetzt Letzte, muss diese Aufgabe aber noch ordentlich zu Ende bringen.
00:18:34: Und mittlerweile sehe ich das tatsächlich ganz locker wenn sowas passiert und denke mir dann einfach ist eine coole Übung und Hauptsache ich komme jetzt wieder rein und mache den Rest noch so gut wie wir können.
00:18:44: Aber damals war es schon echt schwer weil dann mit diesen ganzen Emotionen umzugehen und sich trotzdem noch zu konzentrieren und weiterzumachen war nicht so einfach.
00:18:55: Ich war auch kurz davor oder habe meine Trainerin gefragt, so muss ich noch und sie so ja.
00:18:59: Und plötzlich so okay!
00:19:01: Alles klar hier we go.
00:19:05: Das war danach schwierig erst mal zu verarbeiten.
00:19:08: das war natürlich als emotional und ich bin aber relativ schnell dann da rausgekommen und hab gesagt ok ich will es ja weitermachen.
00:19:15: also das ist jetzt nicht so dass ich mir denke Und ich höre jetzt auf und mache das nie wieder.
00:19:19: Aber dann ist die Frage, wie kann ich das denn in der Zukunft anders machen?
00:19:22: Dass ich nicht mehr in diese Situation oder nicht mehr häufig in dieser Situation komme.
00:19:26: Und vor allem wenn ich reinkomme viel besser damit umgehen
00:19:29: kann.".
00:19:30: Dann bin ich eben zurückgegangen – ich wusste ja, ich habe nächstes Jahr wieder eine Chance!
00:19:33: Das heißt, nach Hause gegangen hab ich trainiert.
00:19:37: Das heißt wirklich an unseren Skills trainiert an meinen und aber vor allem auch an diesen Fokusthema dass ich mich auf den Prozess konzentriere, auf die einzelnen Schritte Und dass ich es dann schaffe, mich nur mit mir selber zu vergleichen und mit dem Stand den wir zum Beispiel letzte Woche letzten Monat oder letztes Jahr hatten.
00:19:53: Und eben nicht so sehr mit dem wie haben jetzt die abgeschnitten?
00:19:57: Die Kandidatin A und der Kandidat B sind so und so geritten sondern wirklich mit dem okay.
00:20:01: das ist jetzt meine Leistung und es zählt mein Pferd in den Flow kommen.
00:20:06: Das heißt, in so einem Zustand wo höchste Konzentration ist, höchstes Energielevel aber alles sehr leicht erscheint und alles strukturiert kontrolliert und einfach ein gutes Gefühl.
00:20:16: Und darauf habe ich tatsächlich hintrainiert.
00:20:18: Ich hab nochmal unter anderen Drucksituationen weiter trainiert die vielleicht noch nicht ganz zu dem hohen Druck hatten aber einfach mich immer wieder daran angenähert um dann immer wieder besser damit umgehen zu können.
00:20:28: Und das hat dann tatsächlich dazu geführt, dass ich es im nächsten Jahr wieder mit den Vorläufen – auch denen habe ich wieder gewonnen.
00:20:33: Aber diesmal habe ich das Finale auch gewonnen und ich war so unendlich glücklich und erleichtert als das geklappt hat.
00:20:39: aber in dem Ritt war ich nur fokussiert darauf meine beste Leistung in diesem Moment abzurufen.
00:20:46: Wirklich!
00:20:47: Ganz coole Geschichte kriege ich gleich wieder.
00:20:49: Gänsehaut ist einfach so ja... Das ist das Leben.
00:20:55: Was ich auch ganz spannend fand, was du gesagt hast und das wahrscheinlich auch alle kennen.
00:20:59: Was ich selbst auch kenn ist eben wenn du unter Performance abliefen musst und du scheiterst, sage ich jetzt mal oder in Anführungs- und Schlusszeichen scheitert.
00:21:09: Wie gehst Du anschließend damit um?
00:21:11: jetzt in dieser Situation wo du davor beschrieben hast?
00:21:15: Aufgeben ist ja dann keine Option aber es sind so Rückschläge die begleiten einem vielleicht auf Tage oder Wochen.
00:21:21: wie kommst du da vielleicht wieder raus Teufelskreis raus, dass du wieder positiv nach vorne schaust.
00:21:29: Also es ist tatsächlich ein bisschen unterschiedlich.
00:21:31: bei uns ist es so oder wenn ich auf einem Turnier bin habe ich mehrere Prüfungen.
00:21:35: das heißt sollte ich aus einer Prüfung rauskommen und ich habe noch am selten Tag im Zweifel oder an den anderen Tagen prüfungen dann ist das für mich wirklich so.
00:21:44: ich sag okay Also, was heißt abhaken?
00:21:47: Aber so im Sinne von okay die Emotion ist da aber sie darf jetzt auch wieder gehen weil ich mich dann wieder auf das nächste konzentrieren und fokussieren muss.
00:21:53: Und in die Analyse was ist falsch gelaufen gehe ich dann erst danach.
00:21:58: Weil sonst ja bin ich zu sehr in der Vergangenheit gefangen oder in dem schlechten Ritt und kann dann nicht mehr meine beste Leistung im nächsten Ritt abrufen.
00:22:07: wenn ich jetzt aber dann quasi fertig bin mit dem Turnier oder es war schon der letzte Start dann ist es auch da so, die Emotion ist erst mal in Ordnung.
00:22:17: Dass ich enttäuscht bin, dass ich traurig bin, das ich hinterfrage ob das alles irgendwie so richtig ist weil man ja doch so viel Zeit investiert teilweise auch Geld, soviel Nerven Blutschweiß und Tränen stimmt tatsächlich beim Reiten Und das ist erstmal in Ordnungen.
00:22:33: und dann besinn' ich mich aber wieder darum warum mache ich das ganze denn?
00:22:38: Also ich mach das ja nicht am Ende des Tages, weil ich dann Pokale und Titel bei mir irgendwie auf einem Regalbrett stapeln kann.
00:22:46: Sondern weil es meine Leidenschaft ist, weil das mein Sport ist, dass ich diese Verbindung mit meinem Pferd habe und einfach ein wunderschönes Gefühl ist durch so eine Arena zu schweben und in dem Moment zu fühlen wie toll eigentlich gerade diese Zusammenarbeit funktioniert!
00:23:03: und das an so von außen kaum sichtbaren Merkmalen.
00:23:06: Und da versuche ich dann wieder in dieses Gefühl zu kommen, wenn ich Superritter hatte, wenn nicht gute Ritter hatte und dann eben zu sagen okay jetzt gehen wir aber trotzdem in die Analyse.
00:23:16: was ist denn schief gelaufen?
00:23:17: Woran lag es denn?
00:23:18: War's wirklich weil vielleicht das Pferdenfehler gemacht hat?
00:23:21: Ist
00:23:22: seltenst der Fall meistens liegts am Reiter!
00:23:27: habe ich mich nicht gut genug vorbereitet, war vielleicht meine Routine und mein Prozess davor fehlerhaft.
00:23:34: Waren es doch irgendwelche äußeren Umstände von denen ich mich beeinflussen lassen?
00:23:38: Also da gibt's unterschiedlichste Gründe, dann gehe ich in die Analyse und versuche quasi das Ganze wieder zu verbessern.
00:23:43: Vielleicht waren es aber auch irgendwelchen Aufgaben, die uns überfordert haben weil wir noch nicht gut genug trainiert hatten.
00:23:50: Man muss immer im Hinterkopf behalten dass das was sich im Training liefere ist nicht das, was ich im Wettkampf abliefern kann.
00:23:57: Also meistens liegt das zehn bis zwanzig Prozent unter der Leistung, die ich zu Hause im Training schaffe.
00:24:02: Das heißt, ich muss im Training diese zehn bis zweizig Prozent eigentlich mehr bringen damit ich dann in dem Wettkämpf die Leistungen bringen kann so wie sie mir wünsche und das versuche ich dann immer wieder zu steigern also Trainingsreize immer weiter zu steigen weil wenn die Aufgaben mir da leicht fallen?
00:24:18: Dann sind die Aufgaben zu leicht!
00:24:26: im Wettkampf zehn bis zwanzig Prozent weniger bringen kannst.
00:24:29: Mit was hat das zu tun?
00:24:30: Ist es nur das mentale, ist die Einstellung oder woher kommt das?
00:24:38: Was heißt nur das Mentale?
00:24:39: Ich glaube, dass das Thema daran ist einfach... Es ist ungewohnter!
00:24:44: Trainieren tun wir ja am Zweifel mehrmals die Woche.
00:24:47: Das heißt, das ist etwas, dass es uns sehr bekannt.
00:24:49: Es ist dem Körper sehr bekannt, das is dem Kopf sehr bekannt in meinem Fall meinen Partner Pferd sehr bekannt... ...es ist alles eine gewohnte Umgebung, gewohnt Situation, gewohnte Routine im Wettkampf?
00:25:01: Ist ja eben nicht mehr der Fall!
00:25:02: Deswegen trainieren wir auch in Wettkämpfsituationen.
00:25:05: deswegen fahre ich zum Beispiel mit meinem Pferde weg an fremde Stelle.
00:25:08: deswegen trainiere ich auch mal in meinen Show-Outfits obwohl ich vielleicht gerade gar nicht am Turnier bin einfach um diese ...atmosphäre dann auch herzustellen.
00:25:17: Und das ist ja genau der Punkt, warum performen wir da vielleicht weniger?
00:25:21: Weil noch so viel mehr Einflüsse reinkommen... ...mehr Atmosphere, andere Setting, andere Menschen, mehr Menschen!
00:25:27: Wenn ich hier zu Hause trainiere, dann ist im Zweifel niemand da und in so einer Arena sind halt doch mal ein paar hundert Leute und noch ein paar Hundert oder tausend vom Livestream.
00:25:37: also da ist natürlich einfach die Stimmung schon ganz anders.
00:25:42: von daher Da kommen so viel mehr Einflüsse, die einen auch ablenken können und wir lassen uns einfach wahnsinnig leicht ablenkend ist.
00:25:48: Denn wir konzentrieren uns sehr stark darauf was wir jetzt gerade leisten müssen oder wollen.
00:25:55: Wenn du von außen drauf schaust Was ist deine Einschätzung?
00:26:00: Was sind so die höflichsten Fehler die Menschen machen wenn sie unter Druck eben abliefern müssen?
00:26:12: Also was ich häufig sehe sind tatsächlich diese Themen Nervosität, weil es einfach eine ungewohnte Situation ist oder viele Menschen eben nicht gewöhnt sind frei und offen vor Menschen zu sprechen.
00:26:30: Dann gleichzeitig dieser Perfektionismusanspruch – ich habe jetzt diesen einen Take und der muss perfekt werden!
00:26:36: Wir haben ja generell auch dieses Anspruchs denken, dass wir in unserer Business-Persona irgendwie glatt und angreifbar sind.
00:26:43: Alles muss super laufen und nichts läuft jemals schlecht – auch im Sport ehrlicherweise!
00:26:48: Und das ist aber nicht die Realität.
00:26:49: also da haben wir einfach diesen Shift.
00:26:50: auf einmal muss alles perfekt sein obwohl wir sonst einfach nur ein Mensch sind der auch seine Fehler hat.
00:26:56: Das macht es natürlich dann unglaublich schwierig.
00:27:03: oder Faktoren, die wir nicht so gut beeinflussen können.
00:27:06: Das heißt andere Menschen mit denen wir zu tun haben, mit denen in Interaktion gehen das Wetter, die Temperaturen den Richter im Zweifel oder eben denjenigen dem ich was verkaufen möchte oder der meine Präsentation bewertet.
00:27:20: da kann ich ja nicht reinschlüpfen.
00:27:21: Ich weiß ja nicht was der denkt und auch das kann ich dann nicht beeinflüssen selbst wenn ich es weiß.
00:27:26: In dem Fall ist es wieder wichtig meine eigene beste Leistung zu bringen.
00:27:29: Aber das vergessen wir ganz, ganz schnell und ganz häufig!
00:27:36: Jetzt ist ein gängiges Konzept wo wahrscheinlich viele schon davon gehört haben eben dass Routinen extrem wichtig sind für Spitzenleistungen.
00:27:45: Das sagst du ja auch mit dem Thema Training, dass man da wirklich so viel trainieren muss bis es ganz diffintus ist.
00:27:53: Gibt es da Routienen die man in seinen täglichen Alltag einbauen kann?
00:27:59: wo man relativ schnell einen Unterschied merkt.
00:28:05: Es ist natürlich immer ein bisschen unterschiedlich, je nach Person.
00:28:08: nicht jede Routine funktioniert für jeden.
00:28:10: das heißt auch es gibt ja ganz ganz viele auf dem Markt die sagen dass ist das beste hier five am club und immer hier der Apfelessig zum Frühstück.
00:28:22: also da gibt's ja ganz viele Sachen und da finde ich muss jeder so ein bisschen seinen Weg finden.
00:28:28: Was liegt mir, was passt zu mir?
00:28:31: B. Was kann ich in meinen Alltag integrieren?
00:28:33: Was aber sicherlich gut funktioniert sind Atemtechniken weil atmen muss jeder und die ganze Zeit und Ich kann mir mal die Pause nehmen und sechzig Sekunden bewusst atmen.
00:28:44: das sollte jeder schaffen.
00:28:46: dann was noch wichtig bei den Routinen ist.
00:28:49: Was macht Routinnen aus?
00:28:50: Routienen sind feste Bestandteile und feste Rituale, die sich immer wieder wiederholen so dass sie vom Bewussten in den unbewussten Zustand wechseln.
00:28:58: Das heißt wenn ich jetzt meinem Körper Signale geben möchte muss ich ja irgendwie diese Routine machen.
00:29:05: das heißt zum Beispiel in einem Arbeitsalltag Ich stürze nicht von Meeting zu Meeting!
00:29:10: Ich nehme mir immer mindestens ein bis zwei Minuten die Zeit nochmal mich zurückzusetzen, mich zu konzentrieren noch mal durchzuatmen und auf das neue Meeting zu fokussieren.
00:29:21: Ich gehe auch aus dem Meeting raus und gehe erst nochmal einmal fahren ein bisschen runter aus meinem Aktivierungsniveau und sage okay abgeschlossen wenn da to-do's sind kümmere ich mich dann darum wenn ich dafür einen Blog eingebaut habe.
00:29:35: man kann gern mit Fokusblöcken arbeiten da ist es dann wichtig diese ganzen Ablenkungen auszumerzen.
00:29:40: Das heißt hier die Teams Nachricht, hier Slack da eine E-Mail dann anruf.
00:29:46: also es gibt ja tausend Ablenkung, die wir haben und jedes Mal wenn wir abgelenkt werden kommen wir raus aus unserem Fokus und brauchen dann wieder Minuten.
00:29:54: also nicht bis ich kommt nur mindestens mal Minuten bis wir wieder reinkommen in den Zustand indem wir vorher waren.
00:30:00: das heißt hier wirklich Ablenkkungen reduzieren Wenn ich weiß.
00:30:03: Ich muss jetzt gerade fokussiert an einem Thema arbeiten mich darauf konzentrieren.
00:30:09: Und das bedeutet eben auch, ich schalte die Benachrichtigungen aus weil sind wir auch da mal ehrlich?
00:30:14: Die wenigsten von uns operieren am offenen Herzen oder sind so wichtig dass man jetzt sofort auf irgendwas antworten muss.
00:30:20: Wir sind es nur so gewöhnt, dass wir's tun und das müssen wir wieder ein bisschen zurückgewöhnen.
00:30:25: Und dann glaube ich was sehr hilfreich für viele ist wenn sie eine Abendroutine oder eine Feierabendroutine etablieren um dem Körper wirklich zu signalisieren Jetzt ist Feier abend.
00:30:37: Körperlich machen wir alle Feierabend.
00:30:39: Wir fahren alle nach Hause, stehen auf dem Schreibtisch, gehen was essen und machen uns etwas zu Essen aber das der Kopf auch abschaltet.
00:30:47: Das ist aktuell wirklich ganz viele die Herausforderungen für mich genauso.
00:30:52: Aber ich versuche da immer meine Feieramtroutine einzuhalten um einfach auch darunterzufahren damit mein Kopf weiß okay?
00:30:59: Für heute feierabends Ich muss nicht mehr im Aktivierungszustand bleiben sondern ich erlaube meinem Nervensystem hier wieder in die Entspannung zu gehen, weil wir können nur aktiv sein.
00:31:11: Wir können nur wachsen wenn wir uns auch erholen und das gilt sowohl für Muskeln im Körper als auch für das Gehirn was uns ja dann eigentlich ein sehr sehr treuer Begleiter sein sollte.
00:31:24: Wie sieht deine Abend- oder Feierabendroutine aus?
00:31:31: Ist ein bisschen unterschiedlich, je nachdem ob ich natürlich im Homeoffice bin oder ob ich in Büro bin.
00:31:36: Weil da habe ich dann einfach noch die Fahrzeit und ich nutze tatsächlich genau diese Fahrzeit ganz oft also erst mal im Büro.
00:31:43: Ich stürz nicht einfach raus so ich bin am letztes Meeting fertig Laptop zu und geh raus sondern machen wir nochmal bewusst was hab' ich heute geschafft?
00:31:51: Was... Hab' ich vielleicht auch nicht geschafft oder was muss ich quasi?
00:31:55: aber das habe ich nur so an offenen Taps im Kopf Und die schreibe ich mir einfach nur nieder damit.
00:31:59: sie sind dann in dem Sinn nicht erledigt, aber sie sind zumindest geschlossen und ich weiß Sie sind sicher aufbewahrt so dass ich eben nicht dauerhaft in der Dauerschleife darüber nachdenken muss.
00:32:09: Und fahre dann in Ruhe alles runter mache alles zu schließe bewusst meine ganzen ja E-Mail-Programm Teams OneNote was alles offen ist.
00:32:19: Laptop runter verabschiede mich natürlich dann auch erstmal von meinem Team von meinen Kollegen die halt vielleicht noch da sind geht zum Auto und dann fahré ich nach Hause und in der Zeit Hör ich mir dann gute Musik zum Beispiel.
00:32:31: Podcasts höre ich auch immer mal gerne, aber das kommt so ein bisschen drauf an.
00:32:35: wie viel Energie habe ich noch?
00:32:36: Wenn nicht mehr so viel Energie hab', dann gehe ich eher darüber also dahinein in Richtung Musik um mich mehr zu entspannen und nicht noch mehr wissen in meinen Kopf zu pumpen weil Podcast sind toll!
00:32:47: Aber Podcast bedeutet ja auch wieder Aufmerksamkeitsspanne.
00:32:50: Ich bin wieder irgendwie am Lernen oder zumindest am Zuhören und da versuche etwas zu nehmen, was mich einfach mehr beruhigt, mehr runterbringt.
00:32:59: Gerne eben auch mal mit Fenster auf frische Luft und wenn ich zu Hause bin dann geht es eben ja unterschiedlich.
00:33:06: nochmal Bewegungen essen also das ist da im ganz ganz je nachdem was halt an dem tag auch ehrlicherweise noch ansteht.
00:33:14: und zuhause mache ich aber zumindest den teil mit dem den Kopf klieren quasi einmal alles raus, damit das... Damit mein Gehirn weiß es ist sicher aufgehoben.
00:33:24: Bewusst ausschalten dann vielleicht auch nochmal bewusst einfach mal atmen und sagen was ich alles gut gemacht habe.
00:33:30: Einfach damit man da auch immer mehr in dieses positive Reinkommen zu sagen was sich eigentlich geschafft habe weil viel zu oft sagt man nur was man nicht geschafft hat oder was nicht gut gelaufen ist.
00:33:43: Ich denke, da kann man sich auch sehr viel mitnehmen oder etwas davon abschauen.
00:33:51: Das wäre es gewesen mit dem ersten Teil zum Thema mentale Vorbereitung und Mentalstraining mit Hannah Heinz.
00:33:59: Falls dir dieser Podcast gefallen hat würde ich mich natürlich über einen Kommentar oder eine Bewertung freuen.
00:34:04: Noch mehr würde es mich freuen wenn du diesen Podcast abonnierst und auch das nächste Mal wieder dabei bist.
00:34:09: Bis dann, alles Gute und Tschüss!